Die Aufgabe von Schutzanzügen besteht darin, den Träger vor gefährlichen Substanzen, etwa Chemikalien, Viren oder anderen Verunreinigungen, zu schützen. In bestimmten Fällen kann der Schutzanzug aber auch zum externen Schutz, also zum Schutz der Umgebung des Trägers Verwendung finden. Dies gewinnt z.B. in Krankenhäusern, Altenpflegeheimen oder der kriminalistischen Arbeit der Spurensicherung an Bedeutung. Der dritte Haupteinsatzbereich von Schutzanzügen ist der Schutz vor Verletzungen bei Motorradfahrern oder bestimmten Sportarten.
Je nach Einsatzzweck werden Schutzanzüge aus den jeweils am besten geeigneten Materialien hergestellt und bedecken den Körper des Trägers mehr oder weniger vollständig. Um den bestmöglichen Schutz des Trägers gewährleisten zu können, sind Schutzanzüge in der Regel als Einteiler anzutreffen. Vor allem, wenn mit hochgiftigen Chemikalien oder im Bereich der medizinischen Forschung mit ansteckenden Viren hantiert wird, dürfen keine Körperstellen freiliegen. Daher verfügen solche Schutzanzüge meistens über Handschuhe, Helme und Schuhe, die unmittelbar am eigentlichen Schutzanzug angebracht sind. Die Schutzanzüge von Feuerwehrleuten sind zudem aus feuerfesten Textilien und beinhalten darüber hinaus auch noch Atemmasken.
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Beim externen Schutz ist es wichtig, dass die Umgebung vor dem Träger "geschützt" wird. Während es in medizinischen Einrichtungen unerlässlich ist, dass die dort arbeitenden Personen über einen absolut sterilen Schutzanzug verfügen, um Infektionen der Patienten zu vermeiden, so muss beim Umgang mit bestimmten, besonders empfindlichen Lebensmitteln durch den Schutzanzug eine vollständige Keimfreiheit gewährleistet werden.
Die Spurensicherung der Kriminalpolizei bedient sich der Hilfe von Schutzanzügen bei ihrer Arbeit am Tatort eines Verbrechens, um eventuell vorhandene Spuren des Täters, Fingerabdrücke oder Ähnliches, nicht zu verfälschen oder zu vernichten.
Beim Motorradfahren und anderen gefährlichen Hobbys oder Sportarten leisten Schutzanzüge ebenfalls wertvolle Dienste, indem sie vor stumpfen Verletzungen wie z.B. Knochenbrüchen, Prellungen oder Quetschungen schützen. Im Falle des Motorradfahrers besteht der Schutzanzug aus Leder und ist an besonders wichtigen Körperstellen, etwa den Gelenken oder dem Rücken, mit zusätzlichen Schutzprotektoren aus Metall oder Carbon versehen. Bei anderen Sportarten finden sich diese Prinzipien in ähnlicher Art und Weise wieder, außer dass eine Lederkombi in den meisten Fällen eher hinderlich ist, weshalb der Schutzanzug aus anderen Materialen besteht, aber ebenfalls über Verstärkungen an den relevanten Stellen verfügt.
Außer zu den genannten Zwecken, kann ein Schutzanzug auch vor extremen Temperaturen schützen, sowohl vor Kälte als auch vor Hitze.
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